Virtualisierung Desktop System
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Der reelle PC
Der virtuelle PC In einer virtualisierten PC-Umgebung wird das Betriebssystem mit den zugehörigen Anwendungen weitgehend von der Hardware entkoppelt. Wie ein virtualisierter Server arbeitet auch der virtualisierte Desktop auf virtueller Hardware. In der Regel befindet sich diese auf Servern im Serverraum oder Rechenzentrum. So wird es möglich, ein und denselben PC von unterschiedlichen Plätzen, wie Büro, Labor, Home-Office, Tagungsraum, Hotel ?, zu nutzen. Der PC wird faktisch über eine Art Fernbedienung gesteuert. Diese Fernbedienung kann ein vorhandener PC, ein Notebook oder auch ein äußerst stromsparender Thin-Client (Strombedarf ca. 5 - 20 W) sein. Als Verbindung für die Datenübertragung genügt das Firmennetzwerk oder das Internet. Da die eigentliche Datenverarbeitung im virtuellen PC auf den Servern erfolgt, werden ausschließlich Eingabe- und Monitordaten übertragen. Die Nutzdaten verlassen nicht den Server. So erhöht sich die Datensicherheit erheblich, die Möglichkeit von Datendiebstahl wir erheblich eingeschränkt. Da das Endgerät zur reinen Bedieneinheit wird, spielt dessen Leistungsfähigkeit nur noch eine untergeordnete Rolle. Mit dem Backup der Server wird immer auch ein Backup der Desktops erstellt. Somit werden auch die auf den Desktops abgelegten Daten gesichert. Zusätzlich ergibt sich die Möglichkeit der Erstellung von Pools virtueller PCs mit gleichen oder ähnlichen Aufgaben. Bei der Anmeldung eines Nutzers wird diesem ein PC aus einem Pool virtueller Maschinen zur Verfügung gestellt. Bei Abmeldung des Nutzers wird dieser PC wieder freigegeben. Ein PC kann dem Nutzer auch individualisiert zu Verfügung gestellt werden, so dass er immer genau in seiner vertrauten Arbeitsumgebung arbeitet. Durch die Arbeit mit virtuellen PC-Pools wird es möglich, vorhandene Softwarelizenzen effektiver zu nutzen. Durch die Isolation der virtuellen Maschinen ergibt sich ein Höchstmaß an Laufstabilität. Selbst ein Virus auf einem virtuellen PC kann nicht ohne Weiteres auf andere virtuelle Maschinen übertragen werden. Die Wartung der PC wird vereinfacht. Da sich alle PC auf den Servern und so im direkten Zugriffsbereich des Administrators befinden, reduzieren sich die Wege zu den zu wartenden PC stark und das mögliche Zeitfenster für Systempflege vergrößert sich erheblich. Kein Administrator muss mehr warten, bis ihm der Nutzer Zugang zu seinem Büro mit dem PC gewährt. |







